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Einfluss auf Stress, Immunsystem und Asthma als Chance für Medizin und Tourismus
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Gartlwasserfall: Einfluss auf Stress, Stärkung des Immunsystems und Asthma“ wird derzeit im Auftrag der Großglockner Hochalpenstraßen AG (Grohag) von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) die gesundheitsfördernde Wirkung des Gartlwasserfall im Mölltal mit modernen wissenschaftlichen Methoden untersucht. Bei einer Pressekonferenz in Großkirchheim präsentierten Bürgermeister Peter Suntinger, Grohag-Direktor Dr. Christian Heu und der Leiter des Forschungsprojektes der PMU, Univ.-Doz. Dr. Arnulf Hartl das Projekt und erste Ergebnisse. „Das Projekt `Gartlwasserfall´ bietet große Chancen für den Tourismus der gesamten Großglockner-Region. Der Aufenthalt an solchen Orten in Verbindung mit Wasser-Anwendungen bietet sich besonders als Motiv für den Urlaub am Fuße des Großglockners an“, so Grohag-Direktor Dr. Christian Heu. Erforscht werden die Auswirkungen auf Allergien und Asthma im Mausmodell sowie der Einfluss eines dreitägigen Kurzurlaubes am Gartlwasserfall und dessen Auswirkung auf Stressabbau und auf das Immunsystem. „Es lässt sich bereits jetzt festhalten, dass der Gartlwasserfall ein spezifisches Mikroklima mit einer sehr hohen Konzentration negativ geladener Luftionen aufweist, das unter Einfluss auch der Hochgebirgsluft die Immunfunktion positiv verändern könnte“, so der wissenschaftliche Leiter des Forschungsprojektes Univ.-Doz. Dr. Arnulf Hartl von der Paracelsus Universität. Das Projekt `Gartlwasserfall´ ist die Fortsetzung eines bereits laufenden Forschungsprojektes am Krimmler Wasserfall. Anhand einer kontrollierten klinischen Studie wird auch ein Vergleich mit bereits durchgeführten Untersuchungen an den Krimmler Wasserfällen vorgenommen werden. „Der Vergleich zwischen den Krimmler Wasserfällen und dem Gartlwasserfall lässt jedenfalls interessante Ergebnisse erwarten“, so Hartl. Aufgrund der enormen touristischen Bedeutung hat die Großglockner Hochalpenstraßen AG in Zusammenarbeit mit der Paracelsus Universität, dem Land Kärnten und der Gemeinde Großkirchheim dieses Wasserfall-Forschungsprojekt gestartet und erhofft damit, einen Impuls für den Tourismus der Region zu erwirken. Die Untersuchungen am Gartlwasserfall werden in den zwei aufeinander folgenden Sommersaisonen fortgesetzt. Abschließende Ergebnisse sind im Jahr 2009 zu erwarten. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.aquahealth.at
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